EMC startet mit Umsatzrekord in das Jahr 2008

Der amerikanische Storage-Spezialist erzielte im ersten Quartal einen Erlös von 3,47 Milliarden US-Dollar und damit 17 Prozent mehr als in der gleichen Periode des Vorjahres.

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Der amerikanische Storage-Spezialist erzielte im ersten Quartal einen Erlös von 3,47 Milliarden US-Dollar und damit 17 Prozent mehr als in der gleichen Periode des Vorjahres. Dabei wuchs EMC auf dem heimischen US-Markt nur etwa 14 Prozent, im Rest der Welt steigerte der Hersteller seinen Umsatz hingegen um 21 Prozent. EMC liefert damit das 19. Quartal in Folge mit einem zweistelligen Wachstum.

Fortschritte macht der Hersteller in seinem Bemühen, unabhängiger von den Hardware-Verkäufen zu werden – auch wenn die kürzlich angekündigte Übernahme von Iomega für Zuwachs in diesem Bereich sorgen wird. Den Hardware-Anteil am Gesamtumsatz konnte EMC aber weiter senken, auf nur noch 41 Prozent. Dennoch verzeichnet das Unternehmen bei seinen Speichersystemen ein Umsatzplus von 10 Prozent – insbesondere die für Network Attached Storage (NAS) ausgelegte Celerra-Familie wurde stark nachgefragt. Noch deutlicher zulegen konnte EMC indessen mit Software (18 Prozent) und Services (30 Prozent).

Im Zusammenhang mit den zuletzt getätigten Akquisitionen musste EMC im ersten Quartal 2008 eine Sonderbelastung von knapp 80 Millionen US-Dollar hinnehmen, die den Nettogewinn unter 269 Millionen US-Dollar drückte – 14 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Bleiben die Sondereffekte unberücksichtigt, ergibt sich eine Steigerung des Konzernüberschuss um 11 Prozent. (map)