Forschung im Cyberspace soll Lebensdauer von Autos verlängern

In einem heute startenden Pilotprojekt wollen Forscher mit Hilfe virtueller Realität Systemfehler technischer Geräte wie DVD-Recordern, Autos oder Computer-Tomographen schneller erkennen.

vorlesen Druckansicht 37 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Kersten Auel

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) in Magdeburg und Kaiserslautern wollen die Zuverlässigkeit von DVD-Rekordern, Autos und Computertomographen verbessern und deren Lebensdauer verlängern. Dazu simulieren sie Eigenschaften, die in der realen Umgebung nicht sichtbar sind, in einem virtullen Raum. Ziel des Projekts ist es, Systemfehler schneller beheben zu können, da sich der Ablauf elektronischer Prozesse in der VR-Umgebung leichter nachvollziehen lässt.

Das IFF ist in seiner Institutserweiterung VDTC (Virtual Development and Training Centre) auf das Virtual Engineering spezialisiert. In dem neuen Projekt arbeiten die Forscher zusammen mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Technischen Universität Kaiserslautern. Finanziert wird das Projekt von der Bundesregierung, die in den nächsten zwei Jahren sechs Forschungsprojekte in Ostdeutschland mit insgesamt 45 Millionen Euro fördert. (ka)