Virtualisierter Rootserver von Strato
Auf Stratos "MultiServer" laufen vorinstalliert mehrere virtuelle Linux-Maschinen. Das neue Produkt ist insbesondere fĂĽr kleine Unternehmen gedacht.
Strato (Halle 8, B02) läutete zur CeBIT die öffentliche Betaphase einer neuen Server-Kategorie ein: Als "MultiServer" (Produktbeschreibung als PDF) bezeichnet der Hoster dedizierte Mehrkern-Server, auf denen für den Kunden eine XEN-Virtualisierungsumgebung vorinstalliert ist. Die kleinste Variante etwa, der MultiServer 4, ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb von vier virtuellen Linux-Maschinen, die jeweils eine feste IP-Adresse zugewiesen bekommen. Die Leistungsfähigkeit der einzelnen virtuellen Server lässt sich mit den Parametern RAM-Größe, Prozessornutzung und Festplattenplatz bestimmen.
Unter dem Motto "Konsolidierung für alle" will Strato angesichts der Wirtschaftskrise sein neues Produkt insbesondere kleinen Unternehmen andienen. "Sie sparen nicht nur Hardware- und Administrationskosten und damit Geld, sondern senken auch den Ressourcenverbrauch insgesamt deutlich", erklärte Strato-Chef Damian Schmidt. Ein typisches Einsatzszenario sei beispielsweise, Web-, Mail- und Datenbankserver auf einem MultiServer zusammenzufassen, die zuvor getrennt auf jeweils einem dedizierten Server liefen.
Ohne es öffentlich zu machen, bot Strato auf seiner Website bereits seit Anfang Februar die MultiServer als Betatest an. Interessierte können die kleinste Servervariante kostenlos bestellen und müssen im Gegenzug regelmäßig Fragen von Strato beantworten. Wie groß das Hardware-Kontingent für die Betaphase ist, lässt Strato offen. (hob)