Crossover: Pentax stellt Superzoom-Bridge X70 vor
Pentax kündigt mit der X70 ihre erste Kamera im Bridgeformat an, die neben einem großen Brennweitenbereich auch den Spagat zwischen Still- und Bewegtbild schaffen soll.
Die angekündigte X70 folgt dem Trend zu immer größeren Zoombereichen und steigt mit ihrem 24-fach-Zoom direkt in der Oberklasse ein. Hierbei verzichtet die Kamera allerdings nicht auf einen gemäßigten Weitwinkel und deckt einen Brennweitenbereich von 26 bis 624 mm (äquivalent zu Kleinbild) ab. Mittels eines beweglichen Sensors (12 Megapixel, 1/2,3 Zoll) will Pentax auch bei langen Brennweiten verwackelungsfreie Aufnahmen gewährleisten, im Videobetrieb steht diese Funktion allerdings nicht zur Verfügung.
Die von Pentax als "Crossover" angepriesene HD-Videofunktionalität entpuppt sich auf den zweiten Blick als Mogelpackung: So zeichnet die Kamera zwar Bewegtbilder mit einer Auflösung von 1280 × 720 Pixel auf, ist dabei aber auf 15 Bilder in der Sekunde beschränkt – zu wenig für eine flüssige Darstellung. Immerhin sind bei auf 848 × 480 Pixel oder VGA reduzierter Auflösung auch ruckelfreie 30 fps drin.
Neben den P/A/S/M-Modi und 20 Motivprogrammen bietet die X70 einen "Auto-Picture" Modus, der aus sieben typischen Szenen das passende Programm wählt. Wie heute üblich ist dabei auch eine Gesichtserkennung für bis zu 32 Gesichtern und eine Blinzelautomatik verfügbar. Den passenden Ausschnitt kann der Fotograf wahlweise auf dem entspiegelten 2,7-Zoll großen QVGA-Monitor (230.000 Subpixel) oder einem elektronischen Sucher (200.000 Subpixel) bestimmen. Die X70 soll voraussichtlich ab März für 400 Euro erhältlich sein. (tho)