Sammelklage wegen defektem iMac-Bildschirm
Weil der Bildschirm seines 27" iMacs nach Ende der Garantiezeit nicht mehr richtig funktioniert hat und Apple einen größeren Betrag für die Reparatur veranschlagte, hat ein US-Nutzer den Mac-Hersteller nun verklagt.
Der Musiklehrer Corbin Rasmussen hat in den USA eine Sammelklage gegen Apple wegen eines defekten iMac-Bildschirms angestrengt. Das Display des Ende 2009 erworbenen 27" iMac weise nach 18 Monaten – und damit ein halbes Jahr nach Ende der einjährigen Garantiezeit – einen erheblichen Defekt auf, so die Klageschrift. Das Gerät sei praktisch nicht mehr zu nutzen, weil nur noch die Hälfte des Displays beleuchtet ist. Apple habe für die Reparatur Kosten von über 500 Dollar veranschlagt, der betroffene Nutzer verzichtete dann auf die Ausführung der Arbeit.
Bei dem Defekt handele es sich um keinen Einzelfall, schreibt Rasmussens Kanzlei – und verweist auf einen langen Thread in Apples Forum sowie Medienberichte über Display-Probleme der genannten iMac-Modellreihe – entsprechend soll die Sammelklage alle US-Nutzer einschließen, die einen 27" iMac mit einem LG-Panel vor dem 30. November 2011 erworben haben. "Apple wusste oder hätte wissen müssen", dass die Herausstellung der hohen Qualität des iMac-Bildschirms falsch und irreführend sei, betonen die Anwälte – und habe die Käufer somit getäuscht. (lbe)