Auf und Ab von Japans Elektronik-Riesen
Diese Woche gaben Sony und Panasonic ihre Zahlen und Erwartungen fĂĽr dieses Jahr bekannt. Die einen korrigieren nach unten, die anderen nach oben.
Diese Woche gab Sony bekannt, dass man die wirtschaftlichen Erwartungen für dieses Jahr nicht erfüllen wird. Statt eines Nettogewinns von 50 Milliarden Yen (350 Mio. Euro) rechnet das Unternehmen nur noch mit 30 Milliarden (250 Mio. Euro). Neben dem Geschäft mit Fernsehern, schrieben auch die Bereiche Video-Kameras und PCs rote Zahlen, dazu kamen schwache Einspielergebnisse einiger Kinofilme. Hohe Erwartungen hat man deshalb für den Bereich der Video-Spiele, die mit dem Verkaufsstart der Next-Generation-Konsole Playstation 4 für Gewinne sorgen sollen.
Anders sieht es bei Panasonic aus: Nach Verlusten im vergangenen Jahr rechnet man hier mit einem Nettogewinn von 100 Milliarden Yen (750 Mio. Euro) für das laufende Jahr. Eine Analyse der EETimes sieht den Grund für die positive Entwicklung vor allem in den massiven Umstrukturierungen des Konzerns. Erst diese Woche hatte Panasonic bekannt gegeben, sich aus dem Geschäft mit Plasma-Fernsehern zurückzuziehen; von der Smartphone-Sparte hatte man sich bereits getrennt und weitere Teilbereiche an andere Unternehmen verkauft. Auf der anderen Seite machten die Bereiche Heim- und Autoelektronik – unter anderem mit einem Großauftrag von Tesla Motors – mehr Umsatz und verlagerten das Geschäft damit weg von Consumer Produkten. (tho)