NTT DoCoMo mit weniger Umsatz aber mehr Gewinn

Der Marktführer unter den japanischen Mobilfunk-Providern hat trotz stark gesunkener Endgeräteabsätze und niedrigerem Kunden-ARPU in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres umgerechnet 3,7 Milliarden Euro Gewinn erwirtschaftet.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der Marktführer unter den japanischen Mobilfunk-Providern, NTT DoCoMo, hat den Nettogewinn in den ersten neun Monaten seines laufenden Geschäftsjahres (Ende: 31. März) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 437,7 Milliarden Yen (nach derzeitigem Wechselkurs 3,716 Milliarden Euro) gesteigert. Der (operative) Umsatz gab im Zeitraum April bis Dezember jedoch um 4,1 Prozent auf 3,378 Billionen Yen (28,682 Milliarden Euro) nach. Zum Stichtag 31. Dezember zählte der Konzern 54,16 Millionen Mobilfunkkunden, 767.000 mehr als beim Jahresabschluss 2008. Den Marktanteil in Japan beziffert das Unternehmen mit 51,2 Prozent.

Deutlich rückläufig ist laut Bilanz (PDF-Datei) der Absatz von Mobilfunkgeräten. Konnte NTT DoCoMo im vergangenen Jahr pro Quartal durchschnittlich 6,44 Millionen Geräte verkaufen, beläuft sich der durchschnittliche Quartalsabsatz in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf nur noch 3,69 Millionen Geräte. Gesunken ist auch der monatliche ARPU (Durchschnittsumsatz pro Kunde), der gegenüber dem Geschäftsjahr 2008 (6360 Yen, 54 Euro) um 10 Prozent auf 5730 Yen (48,65 Euro, drittes Quartal) nachgab. Für das Gesamtjahr erwartet NTT DoCoMo Umsätze aus dem operativen Geschäft in Höhe von 4,6 Billionen Yen (39 Milliarden Euro), das Nettoergebnis soll sich auf 495 Milliarden Yen (4,2 Milliarden Euro) belaufen. (pmz)