Iron Mountain bereitet neue Storage-Services für Partner vor

Der amerikanische Spezialist für Datensicherung führt unter der Bezeichnung "Virtual File Store" einen neuen Archivierungsservice für Dateien ein. Der Cloud-Service lagert weniger genutzte Daten automatisch auf Speicher im Iron Mountain-Rechenzentrum aus.

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Der amerikanische Spezialist für Datensicherung führt im Rahmen der CeBIT unter der Bezeichnung "Virtual File Store" (VFS) einen neuen Archivierungsservice für Dateien ein. Der Cloud-Service verschiebt weniger genutzte Daten automatisch auf Speicher im Iron Mountain-Rechenzentrum. Unternehmen können somit Informationen, die archiviert werden müssen, aber nicht im unmittelbaren Zugriff stehen müssen, kostengünstig auslagern. Für den Nutzer bleiben die Dateien jedoch bei Bedarf jederzeit erreichbar. Die Auslagerung erfolgt nach individuell definierbaren Bedingungen. So können beispielsweise Dateien automatisch per Cloud-Service archiviert werden, die 30 Tage oder länger nicht mehr geöffnet oder bearbeitet wurden.

"Die Unternehmen schaffen damit wieder Platz auf ihren File-Servern und müssen nicht in zusätzliche Speicherressourcen investieren, sondern nehmen den Service für eine monatliche Gebühr in Anspruch", erläutert Abdeslam Afras, Channel-Manager bei Iron Mountain Digital. Den VFS-Dienst will der Anbieter in den nächsten Wochen auch seinen Vertriebspartnern zur Verfügung stellen. Derzeit werden noch die Konditionen für die Einbindung in das Channel-Programm überarbeitet. "Im ersten Schritt werden unsere Partner VFS als Service gegen Provision weiterverkaufen können", erläutert Afras. Die Planungen sehen aber ebenso vor, Partner als Managed Service Provider (MSP) in die eigenverantwortliche Vermarktung von VFS einzubinden. (map)