FĂĽr Interxion gibt es keine Wirtschaftskrise
Auch 2009 werde die bisherige jährliche Wachstumsrate von 30 bis 40 Prozent voraussichtlich nicht unterbrochen, erklärt Interxion-Geschäftsführer Peter Knapp. Das Unternehmen betreibt derzeit 5 Carrier-neutrale Rechenzentren, zwei weitere sind geplant.
Für den Betreiber von Carrier-neutralen Rechenzentren Interxion in Frankfurt/Main scheint es die Wirtschaftskrise nicht zu geben. Wie der Geschäftsführer des Unternehmens, Peter Knapp, am heutigen Freitag erklärte, werde in diesem Jahr mit dem Ausbau des 6. Rechenzentrums begonnen, das im nächsten Jahr für die Kunden zur Verfügung stehen soll. Das Ende vergangenen Jahres eröffnete Rechenzentrum "Frankfurt 5" werde früher als zunächst erwartet bereits Mitte oder spätestens Ende dieses Jahres komplett ausgebucht sein.
In den Vorplanungen sei das Unternehmen bereits für das Zentrum Nr. 7. Insgesamt stelle das Unternehmen derzeit rund 17.500 Quadratmeter Fläche für Internetprovider bereit. Er könne nicht absehen, dass die bisherige jährliche Wachstumsrate von 30 bis 40 Prozent in diesem Jahr unterbrochen werde, sagte Knapp. Frankfurt sei für die Internetprovider durch die direkte und kurze Anbindung an den DE-CIX der ideale Standort, zumal die Nachfrage aus der Medienbranche nach interaktiven Onlinediensten, Mediatheken und Web-2.0-Anwendungen ständig steige.
Das von der Bundesregierung geplante Infrastrukturprogramm mit seinem vorgesehenen Ausbau der DSL-Versorgung bezeichnete Knapp als "falsch angelegt", da es nicht die Infrastruktur der Internetbetreiber einbeziehe. Seinen Angaben zufolge ist allein in der Main-Metropole in diesem Jahr mit Investitionen von annähernd 200 Millionen Euro in den Markt für Carrier-neutrale Rechenzentren zu rechnen. (Hermann Wygoda) / (pmz)