T-Mobile US freut sich über Kundenzuwachs
Die Telekom kommt mit der Neuaufstellung ihrer US-Mobilfunktochter voran. Die schreibt trotz Kundenwachstum und Umsatzplus allerdings weiter rote Zahlen, wenn auch deutlich kleinere.
Die Deutsche Telekom kommt mit der Neuaufstellung ihrer US-Mobilfunktochter voran. T-Mobile US konnte im Laufe des dritten Quartals die Zahl der Kunden um mehr als 1 Million auf gut 45 Millionen steigern. Die Zahl der besonders einträglichen direkten Vertragskunden wuchs dabei um 648.000, wie das Unternehmen am Dienstag am Sitz in Bellevue im Bundesstaat Washington mitteilte.
T-Mobile US war zu Jahresbeginn mit dem Wettbewerber MetroPCS fusioniert, um Löcher im Netz zu stopfen und besser mit den größeren US-Mobilfunkanbietern konkurrieren zu können. Danach buhlte die Telekom-Tochter mit neuen, vereinfachten Tarifen aggressiv um Kunden.
Der Umsatz stieg durch den Zusammenschluss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 37 Prozent auf 6,7 Milliarden US-Dollar (5,0 Milliarden Euro). Unterm Strich stand allerdings weiterhin ein Verlust von 36 Millionen US-Dollar. Vor einem Jahr hatte T-Mobile US wegen einer gigantischen Abschreibung auf Firmenwerte im Zusammenhang mit der Fusion einen Nettoverlust von 7,7 Milliarden US-Dollar ausgewiesen.
Die Aktie stieg vorbörslich um 8 Prozent. Die Deutsche Telekom hält knapp drei Viertel der Anteile an der brösennotierten T-Mobile US. Der Bonner Konzern legt seine eigenen Geschäftszahlen am Donnerstag (7.11.) vor. (vbr)