Wincor Nixdorf baut auf Schwellenländer
Im Geschäftsjahr 2013/14 erwartet Wincor Nixdorf ein moderates Umsatzplus, vor allem dank der Schwellenländer. Im schwierigen europäischen Markt herrsche nach wie vor keine Verbesserung erkennbar.
Der Geldautomaten- und Kassensystem-Hersteller Wincor Nixdorf sieht Wachstumschancen derzeit vor allem in den Schwellenländern. Im neuen Geschäftsjahr 2013/14 erwartet der Vorstand ein Umsatzplus von 4 Prozent, wie er am Montag in Düsseldorf mitteilte. "Unser Wachstum in Schwellenländern wird auch im laufenden Geschäftsjahr 2013/2014 die andauernde Investitionszurückhaltung im europäischen Markt ausgleichen", sagte Vorstandschef Eckard Heidloff laut Mitteilung bei der Bilanz-Pressekonferenz. Das operative Ergebnis (Ebita) soll um 17 Prozent auf 155 Millionen Euro wachsen.
In Europa sei trotz einer festzustellenden leichten Aufhellung der Konjunkturaussichten für Wincor Nixdorf weiterhin keine deutliche Verbesserung der Geschäftsperspektiven zu erkennen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/2013 steigerte der Konzern seinen Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 5 Prozent auf knapp 2,5 Milliarden Euro. Das Ergebnis erhöhte sich um 40 Prozent auf 88 Millionen Euro., das operative Ergebnis verbesserte sich um 31 Prozent auf 132 Millionen Euro.
Nach dem Ergebnissprung will das Unternehmen seine Dividende kräftig erhöhen und 1,48 Euro je Aktie ausschütten. Zuletzt hatte Wincor Nixdorf angesichts eines Konzernumbaus und eines eingebrochenen Gewinns 1,05 Euro ausgeschüttet. (axk)