Infineon ist zuversichtlich

Umsatz und Gewinn von Infineon legten im Schlussquartal des Geschäftsjahrs zu. Der Chiphersteller wagt nun eine optimistische Prognose für das gerade begonnene neue Geschäftsjahr.

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Von
  • JĂĽrgen Kuri

Wafer-Handling bei Infineon

(Bild: Infineon )

Der Chiphersteller Infineon gibt nach einem guten Schlussquartal eines ansosnten eher durchwachsenen Jahres wieder eine optimistische Prognose aus. Im gerade begonnen Geschäftsjahr 2013/14 will der Konzern seinen Umsatz um 7 bis 11 Prozent steigern und auch beim operativen Ergebnis deutlich zulegen. Die Rendite soll auf 11 bis 14 Prozent steigen, nach knapp 10 Prozent in dem Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr.

Für das laufende Quartal rechnet Infineon allerdings mit einem verhaltenen Start: Der Umsatz dürfte mit knapp einer Milliarde Euro etwas niedriger ausfallen als zuletzt. Auch die Segementergebnis-Marge, mit der das Unternehmen seine Rendite misst, wird nur auf 8 bis 10 Prozent geschätzt.

Im Schlussquartal des letzten Infineon-Geschäftsjahrs, das am 30. September 2013 endete, hat Infineon 1,05 Milliarden Euro Umsatz eingefahren, ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorquartal und von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorquartal um 84 Prozent auf 142 Millionen Euro, im Vergleich zum Vorjahresquartal lag die Gewinnsteigerung bei 3 Prozent.

Der Bereich Automotiv verzeichnete im Quartalsvergleich einen UmsatzrĂĽckgang von einem Prozent, im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg er aber um 9 Proeznt. Bei Industrial Power Control konnte Infineon den Umsatz um 14 Prozent (im Quartalsvergleich) beziehungsweise um 9 Prozent (im Jahresvergleich) steigern. Die Sparte Power Management & Multimarket legte um 2 respektive 10 Prozent zu. Und mit Chip Card & Security erreichte Infineon ein Umsatzplus von 8 beziehungsweise 2 Prozent. (jk)