Mehr Interoperabilität für Systemmanagementsoftware
Zwei der "großen Vier" Anbieter von Systemmanagementsoftware, CA und IBM, arbeiten an einer Lösung, mit der sich Informationen zwischen ihren Management-Suites besser austauschen lassen.
CA und IBM arbeiten an einer Lösung, die die Systemmanagement-Suites der beiden Hersteller kompatibler machen soll. Ihre Implementierung der Spezifikation der CMDB Federation macht es möglich, Daten zwischen den Datenbanken für Konfigurationsmanagement sowie den Management-Repositories beider Systeme auszutauschen. In Umgebungen, wo beide Lösungen zum Einsatz kommen – zum Beispiel nach einer Fusion zweier Unternehmen – soll sich die Verwaltung der IT-Landschaften damit unter einen Hut bringen lassen.
Für ihre Lösung setzen die beiden Systemmanagement-Spezialisten unter anderem auf quelloffene Software aus dem Eclipse-Projekt Cosmos. Es erarbeitet ein auf offenen Standards basierendes Framework für die Entwicklung von Systemmanagement-Tools. Teile der neu entwickelten Lösung sollen in das Open-Source-Projekt zurückfließen, sodass auch Hersteller anderer Managementwerkzeuge, darunter die Anbieter quelloffener Software wie GroundWork, Zenoss oder Hyperic, davon profitieren können. (akl)