Renovierte Thin-Clients

Mit der Universal-Desktop-Serie renoviert Igel einige seiner Thin-Clients.

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Von
  • Reiko Kaps

Mit der Universal-Desktop-Serie renoviert Hersteller Igel seine Thin-Clients: Die Geräte der UD2-Reihe ersetzen die bisherige Smart-Reihe und besitzen einen mit 400 MHz getakteten Via-Eden-Chipsatz. Bei der UD3-Serie erreicht der gleiche Chipsatz 800 MHz, beide Modellreihen lassen sich auf der Monitorrückseite montieren. Die UD5-Modelle besitzen eine Via-C7-CPU mit 1,5 MHz und einen freien PCI-Slot. Die UD7-Serie entspricht dem Quadview-Thin Client PanaVeo, die UD9-Serie der früheren Elegance-Reihe von Igel.

Alle Geräte speichern die Firmware auf ein bis zwei GByte Flash-Speicher und stellen für Programme je nach Ausstattung bis zu einem GByte RAM bereit. Die neuen Modelle besitzen Audioein- und -ausgänge, bis zu sechs USB-2.0-Ports und mindestens einen DVI-I-Ausgang, der über eine Y-Adapter beim UD2 und UD3 zwei Bildschirme ansteuert. Den Geräten der UD5-Serie hat der Hersteller einen DVI-D-Ausgang, zwei serielle Ports sowie einen PCI-Steckplatz spendiert. Optional lassen sie sich mit WLAN, seriellen und parallelen Schnittstellen sowie Smartcard-Reader nachrüsten.

Die Firmware liefert Igel in drei Fassungen, die sich im Funktionumfang unterscheiden. Nach Angabe des Herstellers eignen sich die Geräte sowohl für Server-Based-Computing unter Windows, Citrix oder Linux/Unix als auch für den Zugriff auf virtuelle Desktops unter Citrix XenDesktop, VMware View oder Windows Server 2008. Für Web-Anwendungen steht ein Browser samt Java-Runtime bereit, der Zugriff auf weitere Dienste wie SAP, Media- und Flash-Streams oder VoIP sei möglich. Als interne Betriebssysteme setzt Igel wahlweise Linux, Windows CE 6.0 oder Microsoft Embedded Standard 2009 ein, den Nachfolger von Windows XP Embedded. Preise und den Termin Markteinführung nannte Igel nicht. (rek)