SanDisk tief in den roten Zahlen

Vor allem wegen hoher Abschreibungen verbuchte der Speicherspezialist im vergangenen Quartal einen Nettoverlust in Höhe von 1,86 Milliarden US-Dollar.

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Der US-amerikanische Speicherspezialist SanDisk hat im vierten Quartal 864 Millionen US-Dollar (674 Millionen Euro) umgesetzt und damit 31 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2007. Unterm Strich schreibt das Unternehmen laut Mitteilung vor allem wegen hoher Abschreibungen 1,86 Milliarden US-Dollar in roten Zahlen. Vor einem Jahr konnte SanDisk noch 106 Millionen US-Dollar als Gewinn verbuchen.

Im gesamten Geschäftsjahr schrumpfte SanDisks Umsatz um 14 Prozent auf 3,35 Milliarden US-Dollar. Der Jahresnettoverlust für 2008 beträgt 2,07 Milliarden US-Dollar gegenüber einem Gewinn von 219 Millionen US-Dollar vor einem Jahr.

Sein Unternehmen habe in einem makroökonomisch schwierigen Umfeld trotz des Preisdrucks und vorsichtigen Verbraucherverhaltens den Umsatz im Vergleich zum Vorquartal steigern können, sagte CEO Eli Harari. Zugleich zeigte er sich von den Zahlen enttäuscht und plant Kosteneinsparungen. Zum Jahresende 2009 und für das Jahr 2010 erwartet SanDisk ein besseres Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage bei Speicherprodukten. (anw)