Ego-Googeln ist kein Volkssport
Die meisten Internetnutzer haben offenbar besseres zu tun, als regelmäßig den eigenen Namen in die Suchmaschine einzutippen. Das legt eine aktuelle Studie nahe.
Die meisten Internetnutzer gehen relativ gelassen damit um, was über sie im Netz stehen könnte. Nur ein gutes Drittel (35 Prozent) gibt den eigenen Namen in regelmäßigen Abständen in eine Suchmaschine ein, wie aus einer Studie der Meinungsforscher Aris im Auftrag des IT-Branchenverbandes Bitkom hervorgeht. Jeder 5. Surfer (21 Prozent) gibt an, das sogenannte Ego-Googeln mehrmals im Jahr zu betreiben. Nur jeder 10. (10 Prozent) sucht seinen Namen einmal und jeder 25. (4 Prozent) mehrfach im Monat im Netz.
Die Frage, ĂĽberhaupt schon einmal den eigenen Namen in eine Suchmaschine eingegeben zu haben, beantworteten knapp Dreiviertel (72 Prozent) mit Ja. Bei einer vergleichbaren Umfrage 2011 hatten 69 Prozent der Internetnutzer schon einmal nach ihrem Namen im Netz gesucht, 2008 war es erst jeder Zweite (50 Prozent) gewesen. Die Meinungsforscher von Aris befragten im Oktober 2013 insgesamt 1.005 Personen ab 14 Jahren, darunter 765 Internetnutzer. (axk)