Texas Instruments rechnet nicht mehr mit Gewinn
Der Chiphersteller rechnet für das laufende Quartal im besten Fall mit einer schwarzen Null bei Umsätzen von bis zu 2,05 Milliarden US-Dollar.
Texas Instruments konkretisiert seine Prognose für das laufende Geschäftsquartal. Im ersten Jahresabschnitt 2009 rechnet der Chip-Hersteller nun nicht mehr mit einem Gewinn. Das Ergebnis werde zwischen einem Verlust von 0,08 US-Dollar pro Aktie und einer schwarzen Null liegen, hieß am Montag in einem planmäßigen Update der Prognose zur Quartalsmitte. Der Umsatz wird nun im Bereich von 1,79 bis 2,05 Milliarden US-Dollar erwartet; das Mittel liegt über dem der bisherigen Prognose.
Bei Bekanntgabe der Zahlen für das Schlussquartal 2008 hatte das Unternehmen aus Dallas (US-Bundesstaat Texas) noch mit einem Ergebnis von minus 0,11 US-Dollar bis plus 0,03 US-Dollar pro Aktie gerechnet, der Umsatz sollte zwischen 1,62 und 2,12 Milliarden US-Dollar liegen. Die neuen Zahlen stimmen mit der Einschätzung der Wall Street überein. Dabei kostet die angekündigte Restrukturierung mit 80 Millionen US-Dollar mehr als die bisher angenommenen 50 Millionen und belastet das Ergebnis mit 0,04 statt 0,03 US-Dollar.
Texas Instruments leidet unter der sinkenden Nachfrage unter anderem nach Chips für Mobiltelefone. Im Januar hatte der Chiphersteller für das Schlussquartal 2008 einen im Vergleich zum Vorjahr deutlich schwächeren Nettogewinn von 107 Millionen US-Dollar bei Umsätzen von 2,5 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben. Das Unternehmen will 3400 Stellen abbauen, das sind 12 Prozent aller Jobs im Konzern. (vbr)