Drohnen-Korridor in Bayern doch noch nicht eröffnet

Ursprünglich wollte die US-Army seit Mitte Oktober zwischen Grafenwöhr und Hohenfels bewaffnungsfähige Drohnen fliegen lassen. Ihr liegt aber noch keine Genehmigung der Bundesregierung vor.

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Das US-Militär wollte ursprünglich Mitte Oktober Drohnen-Testflüge zwischen den US-Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels bei Amberg aufnehmen. Damit sollten die unbemannten, bewaffnungsfähigen Flugzeuge erstmals außerhalb von gesperrtem Gebiet oder militärischem Gelände fliegen. Daraus ist nichts geworden, die Bundesregierung hat noch keine Genehmigung erteilt, wie aus einer Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christian Schmidt auf eine Kleine Anfrage der bayerischen Abgeordneten Eva Bulling-Schröter hervorgeht. Worin die Verzögerung begründet ist, erklärt der Staatssekretär nicht.

Zwischen Grafenwöhr und Hohenfels sollten die größeren Drohnen des Typs "Hunter" verkehren. Angeblich würden dadurch umständliche Montagen und Demontagen der Drohne vermieden. Bislang wird die "Hunter" regelmäßig in ihre Einzelteile zerlegt und auf der Straße zwischen den Truppenübungsplätzen hin und her kutschiert.

Siehe dazu in Telepolis:

(anw)