IBM liefert Software für Google Health
Der IT-Konzern steuert zu Googles Dienst eine Software bei, mit der Daten aus medizinischen Überwachungsgeräten direkt in Online-Patientenakten eingepflegt werden können.
IBM hat zusammen mit Google und der Continua Health Alliance eine Software vorgestellt, mit der aus medizinischen Überwachungsgeräten gewonnene Daten direkt in die vom Online-Dienst Google Health verwaltete Patientenakten eingepflegt werden können. So könne beispielsweise jemand die Lebensfunktionen eines entfernt lebenden älteren Verwandten online anhand aktueller Daten überprüfen, schildert IBM in seiner Mitteilung ein Anwendungsbeispiel der in dem IT-Konzern entwickelten Software. Sportler könnten ihre Blutwerte mit ihrem Trainer besprechen, der dafür nicht vor Ort sein müsse. Darüber hinaus lägen die Daten natürlich auch ständig aktualisiert medizinischem Personal für Diagnosen vor.
Bei dem voriges Jahr im Mai gestarteten Dienst Google Health können angemeldete Nutzer online ein Profil ihres Gesundheitszustandes mitsamt Vorerkrankungen, Medikation und Allergien in eine Online-Patientenakte eingeben und nach möglichen Wechselwirkungen ihrer Medikamente schauen. Sie können Webseiten von Gesundheitsdienstleistern und Klinken wie der Cleveland Clinic oder Medco für den Zugriff auf ihre Daten autorisieren und nach Ärzten suchen. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz Peter Schaar hatte im vorigen Sommer vor möglichem Missbrauch von Online-Patientenakten gewarnt. (anw)