E-Book-Shops: mehr Lesestoff, gleiche Preise, DRM-Wirrwarr

Von Amazon bis Thalia: Die deutschen E-Book-Shops bieten inzwischen ein umfassendes Angebot an Lesestoff. Beim Einsatz von Kopierschutz und bei den Preisen gibt es Unterschiede zwischen den Shops. Das zeigt die aktuelle c't-Analyse von 10 Shops.

vorlesen Druckansicht 119 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Achim Barczok

Ob fĂĽr Kindle Paperwhite (Bild) oder die zahlreichen Epub-Reader: Das Angebot an Lesestoff ist groĂź.

(Bild: c't)

Auch in diesem Jahr hat sich das Angebot an E-Books vergrößert: Rund 89 Prozent des c't-Warenkorbs aus aktuellen Bestsellern und älteren Werken decken die verschiedenen Shops für digitalen Lesestoff inzwischen ab. Dies ergab eine Analyse von zehn E-Book-Shops in der c't 26/13. Hatte der Kindle vor allem bei englischsprachigen E-Books bisher noch die Nase vorn, haben die Epub-Reader nun aufgeschlossen. Doch nicht in jedem Shop bekommt man jedes E-Book: So führte der Telekom-Shop PagePlace beispielsweise nur 53 Prozent unseres Warenkorbs, weil dort kaum englischsprachige Bestseller verkauft werden.

Viel nachzuholen haben Shops und Verlage beim Kopierschutz: Der größte Teil populärer Titel wird weiterhin mit harten Kopierschutzmaßnahmen ausgeliefert, oft sind DRM-Bücher nicht ausreichend gekennzeichnet und bisweilen sind unterschiedliche Systeme für die selben Bücher im Einsatz. Während der Preis eines deutschsprachigen E-Books in allen Shops aufgrund der Buchpreisbindung identisch ist, gibt es Unterschiede bei englischen Schmökern: Hier ist Amazon im Schnitt fast einen Euro günstiger als die Konkurrenz.

Eine ausfĂĽhrliche Besprechung der Ergebnisse finden Sie im c't-Blog unter:

(acb)