Hochrangige Manager zahlen Millionensumme an RIM zurĂĽck

Mitglieder der Führungsriege des Blackberry-Herstellers RIM verpflichteten sich nach Vorwürfen der kanadischen Börsenaufsicht OSC zu Zahlungen von insgesamt 75 Millionen Dollar. Den Löwenanteil hiervon erhält RIM.

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Mitglieder der Führungsriege des Blackberry-Herstellers Research in Motion (RIM) haben am gestrigen Donnerstag eine Vereinbarung mit der kanadischen Börsenaufsichtsbehörde OSC unterzeichnet, die sie zur Zahlung von insgesamt 74,5 Millionen Dollar (92 Millionen kanadische Dollar) verpflichtet, wie am gestrigen Donnerstag bekannt wurde. Die OSC warf dem Unternehmen vor, Aktienoptionen zurückdatiert (Backdating) und inkorrekt bilanziert zu haben, wovon einige hochrangige Manager profitierten.

Research in Motion wurde ein Großteil der Summe zugesprochen, welche die beteiligten Manager, unter denen sich auch die beiden Ko-CEOs Jim Balsillie und Mike Lazaridis sowie COO (Chief Operating Officer) Dennis Kavelman befinden, zahlen müssen. Als weiterer Teil der Vereinbarung darf Jim Balsillie für einen Zeitraum von 12 Monaten nicht auf seinen Posten im Aufsichtsrat zurückkehren. Im Zuge der Übereinkunft ließ die OSC ihre Vorwürfe gegen die Führungskräfte des kanadischen Unternehmens fallen; allerdings steht eine Einigung mit der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC noch aus. (rei)