Umfrage: Ubuntu kommt auf den Server

Die Umfrage zeigt, dass Ubuntu auch fĂĽr unternehmenskritische Serveranwendungen eingesetzt wird.

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Ubuntu-Hersteller Canonical und der auf Open Source spezialisierte Marktforscher RedMonk haben die Ergebnisse einer Umfrage zum Einsatz von Ubuntu Linux auf dem Server vorgelegt. Wie sie selbst in dem Ergebnisbericht (PDF-Datei) betonen, stammen die fast 7000 Antworten überwiegend von Ubuntu-Anwendern, sodass sie nicht repräsentativ für Linux-Anwender insgesamt sind.

Das zeigt sich bereits daran, dass gut 80 Prozent der Befragten Ubuntu einsetzen – in unserer aktuellen Trendstudie Open Source kommt Ubuntu mit einem Einsatzgrad von gut 30 Prozent lediglich auf Platz zwei hinter Debian GNU/Linux. In beiden Umfragen zeigt sich, dass Ubuntu von kleineren und mittleren Unternehmen bevorzugt wird, während größere Unternehmen zunehmend auf kommerzielle Linux-Varianten wie Red Hat Enterprise Linux und Suse Linux Enterprise Server.

Dennoch sollen die Zahlen belegen, dass Ubuntu zunehmend auf dem Server und dort auch für kritische Aufgaben eingesetzt wird. So sind die Haupteinsatzbereiche für Ubuntu Webserver, gefolgt von Datenbanken, Dateiservern und Backups, wobei viele der Anwender ihre Webserver und Datenbankserver als unternehmenskritisch betrachten. Wichtig sind den Ubuntu-Anwendern Faktoren wie ein einfaches Paket- und Update-Management, eine gute Hardwareunterstützung und Sicherheit. Support und die Verfügbarkeit kommerzieller Anwendungen spielen nur eine geringe Rolle. Die meisten Ubuntu-Server-Installationen laufen auf normalen PCs und selbst gebauten Servern, auch Dell-Server sind relativ häufig im Einsatz. (odi)