Gemischtes Hack: Haushoher LED-Würfel
Was von der Woche übrig blieb: Ein Arduino, der Hirnströme liest, der vermutlich größte Zauberwürfel der Welt und eine gefälschte Maschine für den Umweltschutz.
- Philip Steffan
Hirn an Computer: OpenBCI ist ein Arduino-kompatibles 8-Kanal-EEG, das derzeit bei Kickstarter auf Vorkäufer hofft. Für 300 US-Dollar bekommt man ein Board, auf dem ein ADS1299 von Texas Instrument die Hirnsignale verstärkt und mit 24 Bit sampelt.
Der Künster Javier Lloret hat die LED-Fassade des Ars Electronica Center in Linz in einen riesigen Zauberwürfel verwandelt. Die Bedienung funktioniert genau wie beim Klassiker: Lloret hat einen Steuerwürfel konstruiert, in dem ein Arduino mit Bluetooth-Modul, Drehgebern, Lagesensor und Akku Platz findet. Alle Drehungen am Controller zeigt das Gebäude in Echtzeit an.
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Ein gelungenes Eigenbauprojekt beendete am Mittwoch in Berlin vorzeitig eine Lobby-Veranstaltung des Mineralölkonzerns Shell: Aktivisten vom Peng! Collective hatten sich als Wissenschaftler ausgegeben. Ihre angebliche Maschine zur CO2-Umwandlung hatte auf der Bühne jedoch eine fingierte Fehlfunktion und verspritzte eine große Menge gefärbtes Wasser – eine Kritik an Ölbohrungen in der Arktis. Die Protestmaschine hatten die Kritiker für 400 Euro selbst gebaut.
Ein adventlicher Veranstaltungstipp: Der Braunschweiger Hackerspace Stratum 0 ist umgezogen und lädt am Samstag ab 16 Uhr zur Eröffnung der neuen Räume ein. (phs)