PoE-taugliche WLAN-Basisstation fĂĽr Richtfunk und VPN

Funkwerks "Bintec W1002n" funkt mit seinem Dualband-WLAN-Modul im 2,4- und 5-GHz-Band per Draft-N, baut bis zu 110 IPec-VPNs auf und verbindet lokale Netze per BFWA-Richtfunk.

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Von
  • Reiko Kaps

Der WLAN-Access-Point Bintec W1002n von Funkwerk überträgt WLAN-Daten mit einem Dualband-Funkmodul gemäß Draft-N 2.0 (IEEE 802.11n) sowohl im 2.4-GHz- als auch im 5-GHz-Bereich. Das Gerät verbindet zwei Netze über eine Funkstrecke (Bridge-Mode), über die nach Angabe des Herstellers auf eine Entfernung von einen Kilometer und beim Einsatz von dualpolarisierten Antennen bis zu 75 MBit/s auf der TCP/IP-Ebene erreicht werden können. Die Basisstation arbeitet zusätzlich als WLAN-Client und baut einen drahtlosen Backbone über das Wireless Distribution System (WDS) auf. Der Access Point trennt mehrere Funknetz per Multi-SSID und virtuellem LAN (VLAN), verschlüsselt WLAN-Daten per WPA und WPA2 (Personal/Enterprise) und baut in der Standardausgabe bis zu 10 virtuelle private Netze (VPNs) per IPSec auf. Über eine zusätzliche Lizenz lässt sich deren Zahl auf 110 erhöhen. Der W1002n versorgt sich über die Ethernet-Leitung mit Strom (802.3af) und darf dank EN60601-1-2-Zulassung in medizinischen Einrichtungen betrieben werden.

Im 5-GHz-Bereich überträgt der W1002n Funkdaten zusätzlich im Subband 3, das von 5725 bis 5825 MHz reicht und eine Sendeleistung von bis zu vier Watt erlaubt. Die Bundesnetzagentur hat dieses Band für Punkt-zu-Punkt- und Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindungen freigegeben (Broadband Fixed Wireless Access, BFWA). Den Betrieb von BFWA-Funkanlagen muss man allerdings bei der Bundesnetzagentur anmelden (Anmeldeformular als PDF-Datei). BFWA-taugliche WLAN-Geräte bietet seit einiger Zeit auch Konkurrent Lancom an. Funkwerk Bintec W1002n kostet 439 Euro und ist ab sofort erhältlich. (rek)