Wissenschaftlich auswerten: HypraData analysiert Messdaten

Die grafische Aufbereitung und Präsentation von umfangreichen Messdatenreihen, wie sie zum Beispiel im wissenschaftlichen oder industriellen Umfeld anfallen, ist die Spezialität des Programms HypraData.

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Von
  • Carsten Meyer

Die grafische Aufbereitung und Präsentation von umfangreichen Messdatenreihen, wie sie zum Beispiel beim wissenschaftlichen oder industriellen Einsatz des c't-Lab oder anderer Instrumentierungssysteme anfallen, ist die Spezialität des Programms HypraData von SSD. HypraData ermöglicht die Analyse und publikationsreife Visualisierung von Messungen, unterscheidet sich aber von anderen Auswerteprogrammen durch konsequent integrierte Datenbankfunktionen. Diese sollen die Datenanalyse besonders dann vereinfachen, wenn umfangreiche Messreihen mit variierenden Parametern untersucht werden sollen: Alle Auswertungen müssen nur einmal eingegeben werden. Die Datenbank wird ständig im Hauptspeicher gehalten und ist laut SSD deshalb besonders schnell.

Neben den Zahlspalten aus den Messdateien werden auch die Header-Informationen eingelesen, die dann automatisch in Berechnungen und Diagrammbeschriftungen eingebunden werden können. Dies vereinfacht beispielsweise das Erstellen von Datenblättern mit Diagrammen, Tabellen und Textinformationen. Neu in der aktuellen Version sind der Import-Assistent und die Formelübersicht, mit der auf Knopfdruck die Herleitung von Ergebnissen nachvollzogen werden kann, ebenso die Messunsicherheitsberechnung nach der Monte-Carlo-Methode. HypraData kostet 748 Euro, bis Ende 2008 gilt noch der Einführungspreis von 648 Euro. (cm)