Hitachi erwartet RĂĽckkehr in Gewinnzone
Dank wieder profitabler Geschäfte mit Festplatten rechnet der japanische Elektronikkonzern im laufenden Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen.
Der japanische Elektronikkonzern Hitachi rechnet nach zwei Jahren in den roten Zahlen mit der Rückkehr in die Gewinnzone. Wie der zu den führenden Herstellern von Plasma-Fernsehern zählende Konzern heute bekannt gab, dürfte im laufenden Geschäftsjahr 2008/2009, das mit dem März endet, dank wieder profitabler Geschäfte mit Festplatten unterm Strich ein Gewinn von 40 Milliarden Yen anfallen (250 Millionen Euro).
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte Hitachi noch einen Verlust von 58,1 Milliarden Yen verbucht, wobei allerdings zuvor ein Fehlbetrag von 70 Milliarden Yen erwartet worden war. Zwar dürfte Hitachis Fernsehsparte, die Plasma- und LCD-Fernseher herstellt, nach eigener Einschätzung auch im laufenden Jahr Geld verlieren, da der Verkauf großer Fernseher in Nordamerika weiter schleppend verläuft und der Preisverfall andauert. Doch dürfte sich der Verlust verringern.
Zudem erwartet Hitachi, dass das Geschäft mit Festplatten nach Stellenstreichungen und Werksschließungen wieder Gewinne abwerfen wird. Das Unternehmen rechnet im laufenden Jahr mit einem Anstieg des Betriebsgewinns um zehn Prozent auf 380 Milliarden Yen bei einem Umsatzrückgang um 1,1 Prozent auf 11,1 Billionen Yen. Das Geschäft mit Informations- und Telekommunikationssystemen, das die Festplattensparte umfasst, sowie mit Industriesystemen lief bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr besser als erwartet, hieß es. (dpa) / (anw)