Neue Allianz will das "Internet der Dinge" fördern
Cisco Systems, SAP, Sun Microsystems und andere Firmen haben sich zur IPSO Alliance zusammengeschlossen, um das IP-Protokoll gegenüber proprietären Kommunikationsansätzen zu fördern.
Auf der Metering Europe 2008 in Amsterdam hat die vorige Woche gegründete IP for Smart Objects Alliance (IPSO) ihr europäisches Debüt gefeiert. Ziel der Allianz ist es, dem "Internet der Dinge" zum Durchbruch zu verhelfen und die Nutzung des IP-Protokolls von Strom- oder Gaszählern, von ID-Chips und Steuerungselementen zu propagieren. Dazu will die IPSO Alliance mit der Internet Engineering Task Force (IETF) und dem Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) zusammenarbeiten und die nötigen Interoperabilitätstests für Smart Objects entwickeln.
Das "Internet der Dinge", die Nutzung des IP-Protokolls, um Sensoren und Steuergeräte mit dem Internet zu verbinden, soll nach der Vorstellung der IPSO Alliance den Energieverbrauch revolutionieren, die Haustechnik automatisieren und Städte zu einem intelligenten Lebensraum umgestalten. Über 20 Firmen, darunter Cisco Systems, SAP und Sun Microsystems haben sich zu dieser IPSO Alliance zusammengeschlossen, um das IP-Protokoll gegenüber proprietären Kommunikationsansätzen zu fördern. Auf der Seite der Forschung ist die Universität Tampere dabei.
Neben der Förderung des IP-Gedankens und dem Angebot von Interoperabilitätstest will die IPSO Alliance mit anderen Initiativen wie ISA 100 Wireless und 6LoWPAN zusammenarbeiten. (Detlef Borchers) / (anw)