Festplatten-Verschlüsselung für IBMs System x
IBMs SAS/SATA-RAID-Controller ServeRAID-MR10is VAULT erlaubt Nutzern, ihre x86-Server mit einer Festplattenverschlüsselung auszustatten.
- Michael Riepe
IBM bietet für seine System-x-Server einen SAS/SATA-RAID-Controller mit integrierter Krypto-Engine an. Der ServeRAID-MR10is VAULT mit PCI-Express-Anschluss (8x) basiert auf einem Controller-Chip von LSI, verfügt über 256 MByte batteriegepufferten Cache mit einer Haltezeit von bis zu 72 Stunden, bedient bis zu acht interne Festplatten und beherrscht die RAID-Level 0, 1, 5, 6, 10, 50 und 60.
Mit der mitgelieferten Software "MegaRAID Storage Manager" kann der Nutzer sowohl den RAID-Controller als auch die Krypto-Engine konfigurieren. Auf der Liste der unterstützten Betriebssysteme stehen neben Windows auch Red Hat, Suse Linux und VMware. Der ServeRAID MR10is VAULT ist für die Servermodelle x3650, x3655, x3550, x3500, x3400, x3350 und x3250M2 zu einem Listenpreis ab 875 Euro erhältlich.
Datenklau und der Handel mit gestohlenen Daten sind momentan in aller Munde. Oft ist menschliches Versagen die Ursache – etwa wenn ein Unternehmen alte Festplatten ausmustert, ohne sie zu löschen. Dem lässt sich durch konsequente Verschlüsselung aller gespeicherten Daten vorbeugen. Ist obendrein Leistung gefragt, sollte spezielle Krypto-Hardware die Aufgabe übernehmen. Manche SATA-Festplattenmodelle besitzen bereits eine, doch bei schnellen Server-Platten mit SAS-Anschluss musste sich der Rechner bislang noch selbst ums Verschlüsseln kümmern. (mr)