Erste größere Release des Eclipse-ESB Swordfish

Für Swordfish, den Enterprise Service Bus unter dem Dach von eclipse.org, gibt es Anfang April eine erste größere Release. Das gab die Eclipse Foundation eingangs der EclipseCon bekannt.

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Von
  • Alexander Neumann

Die Eclipse Foundation hat zu Beginn ihrer Community-Konferenz EclipseCon die erste größere Release ihres Projekts Swordfish, eines "Enterprise Service Bus" (ESB), angekündigt. Anfang April wird hierfür unter der Version 0.8 Swordfish-Code zur Verfügung gestellt. Das Release laufe nicht unter einer 1.0-Version, da die APIs noch nicht komplett seien, wird Mike Milinkovich, Vorstand des Konsortiums, in einem Medienbericht zitiert.

Der ESB setzt auf bekannten Open-Source-Projekten wie der OSGi-Implementierung Eclipse Equinox und dem Apache ESB ServiceMix auf. Er setzt Standards aus dem SOA-Umfeld wie Java Business Integration (JBI), Service Component Architecture (SCA) und SOAP (Simple Object Access Protocol) um und unterstützt Techniken wie verteiltes Deployment und Laufzeit-Service-Registry für die lose Kopplung von Services. Darüber hinaus enthält Swordfish ein Monitoring-Framework, über das man die Nachrichten verfolgen kann. Über einen sogenannten Remote Configuration Agent lassen sich verteilte Server von einem zentralen Repository aus konfigurieren.

Swordfish ist Bestandteil des Eclipse-Runtime-Top-Level-Projekts. Es wird im Rahmen von eclipse.org von Sopera verwaltet, der Ausgründung der SOA-Plattform der Deutschen Post. (ane)