Sun stellt Open-Source-Paket für Identity- und Access-Management vor
Viele Anwendungen - einmal anmelden: Suns OpenSSO Enterprise vereint in sich die Produkte Sun Java System Access Manager und Sun Java System Federation Manager.
Seit heute ist OpenSSO Enterprise von Sun Microsystems verfügbar. Die integrierte Open-Source-Lösung, die auf dem Code von Version 7.0 des Sun Java System Access Manager und Sun Java System Federation Manager beruht, deckt drei Kernbereiche des Identity- und Access-Managements (IAM) ab. Die Software ist im Download erhältlich.
Dank des Web Access Management ist es möglich, den Zugriff auf Web- und andere Applikationen zu regeln. Ein Agent prüft dazu die Berechtigung der Clients, deren Identität dem System bekannt sein muss.
Auch unternehmensübergreifende Zugriffsberechtigungen (Federation) lassen sich mit OpenSSO Enterprise verwalten. Analog zum Single Sign On, dem einmaligen Anmelden am System für das Zugreifen auf alle angeschlossenen Partner-Systeme, sieht OpenSSO die Funktion des Single Logout vor.
Der dritte Bereich betrifft die Sicherheit von Web Services. In Kooperation mit Microsoft hat Sun an der Interoperabilität der .Net- mit der Java-Welt gearbeitet, OpenSSO ist das Bindeglied zwischen beiden. Der Web Services Security Agent, Bestandteil von OpenSSO, lässt sich in den Applikationsserver integrieren.
Laut Aussagen des Herstellers erhalten Anwender sowohl für die kommerziellen wie auch für die freien Versionen von OpenSSO Enterprise Support. Der Vorteil der Open-Source-Variante ist außerdem, dass Benutzer über sie die Weiterentwicklung der Produkte mitbeeinflussen können.
Siehe dazu auch:
- OpenSSo im heise Software-Verzeichnis
(ur)