NASA und Microsoft planen universelle Zusammenarbeit
Die amerikanische Weltraumbehörde will dem Software-Konzern Bilder und Daten aus dem All liefern, Microsoft soll für bessere Transparenz sorgen
- Thomas Pany
Microsoft greift zu den Sternen: Wie die US-amerikanische Raumfahrtagentur NASA und der Software-Riese am Dienstag mitteilten, wollen beide im Internet zusammenarbeiten. Unter dem Rubrum eines Space Act Agreement soll das Ames-Forschungszentrum der Weltraumbehörde in Kalifornien für Bilder aus dem All sorgen. Die Rede ist von Datenmengen, die größer als 100 Terabytes sind und mehr als 20.000 DVDs füllen könnten.
Microsoft soll die Daten und Bilder, darunter hochaufgelöste Aufnahmen von Apollo- und Lunar Orbiter-Mond-Missionen und der berühmten Mars-Mission "Mars Reconnaissance Orbiter", für das Internet möglichst userfreundlich aufbereiten, erklärt Ed Weiler, Mitglied der NASA Science Mission-Führung: "Dass die wissenschaftlichen und astronomischen Daten dem Publikum zugänglicher gemacht werden, ist für die NASA von vorrangiger Bedeutung, zumal die neue Regierung auf Transparenz und auf die Idee des 'Open Government' setzt."
Ăśber Microsofts virtuelles WorldWide Telescope sollen die NASA-Bilder und -Daten am Ende dieses Jahres zur VerfĂĽgung stehen. ()