Port-Extender und Netzwerkverwaltung

Der Netzwerkausrüster Extreme Networks hat die Version 7.0 seiner Netzwerkmanagementsoftware EPICenter und den Port-Extender ReachNXT 100-8t vorgestellt, der sich über einen managebaren Switch verwalten lässt.

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Von
  • Reiko Kaps

(Bild: Extreme Networks)

Der Netzwerkausrüster Extreme Networks hat die Version 7.0 seiner Netzwerkmanagementsoftware EPICenter und den Port-Extender ReachNXT 100-8t vorgestellt.

Der ReachNXT 100-8t besitzt acht Fast-Ethernet-Anschlüsse für LAN-Rechner und einen Kombi-Port für den Uplink. Der Kombiport verbindet das Gerät per Gigabit-Ethernet oder mittels eines SFP-Moduls über Glasfaser (1000BASE-X) mit einem managebaren Switch des Herstellers. Der Switch übernimmt die Verwaltung der Extenders und reicht Informationen über ihn an Extremes Verwaltungssoftware EPICenter durch. Der Extender versorgt sich über das Ethernetkabel des Uplinks mit Strom (PoE Power over Ethernet), beim Einsatz von Glasfaserkabel steht ein externes Netzteil bereit. Als Einsatzgebiet für den Extender nennt der Hersteller Konferenzräume, die nur zeitweise Netzwerkzugänge benötigen.

Version 7.0 der Netzwerkmanagementsoftware EPICenter zeigt auf einer Topologiekarte die Ansichten von VLANs, VMANs (Virtual Metropolitan Area Networks) und des EAPSResiliency- Protokolls (Ethernet Automatic Protection Switching) an und dank des neuen Skript-API lässt sich die Wartung von Netzwerkgeräten automatisieren. Der Hersteller hat außerdem die grafische Oberfläche von EPICenter 7.0 überarbeitet und bietet für kleine Netzwerkinstallationen eine Einstiegslizenz an.

Beide Produkte sollen im Laufe des Monats auf den Markt kommen. Der ReachNXT 100-8t Enterprise Port Extender kostet 310 US-Dollar, die Einstiegslizenz für das EPICenter 7.0 liegt bei 3150 US-Dollar. (rek)