Freenet und Debitel-CEO Oliver Steil verhandeln weiter
Nachdem die Freenet AG Anfang vergangener Woche bekanntgab, einen neuen Vorstand ohne den bisherigen Debitel-Chef Steil zu formieren, sollen nun nochmals Gespräche zwischen Oliver Steil und dem Aufsichtsrat geführt werden.
Nachdem die Freenet AG Anfang vergangener Woche bekanntgab, einen neuen Vorstand ohne den bisherigen Debitel-Chef Steil zu formieren, sollen nun nochmals Gespräche zwischen Oliver Steil und dem Aufsichtsrat geführt werden. Zu den Gründen für die Nicht-Berücksichtigung Steils erklärte Freenet nun, dass in den Verhandlungen lediglich im Hinblick auf die Höhe des Freenet-Aktienwertsteigerungsprogramms, das Oliver Steil als Gehaltskomponente zugestanden werden sollte, Meinungsverschiedenheiten gegeben habe. Zudem sei der Vorstandsvorsitzende Eckhard Spoerr selbst gar nicht unmittelbar in die mögliche Berufung Steils involviert – die betreffenden Verhandlungen unterlägen allein der Verantwortung des Aufsichtsrats unter der Leitung von Helmut Thoma.
Über die künftige Rolle Steils und dessen Verantwortung für Vertrieb und Bestandskundenmanagement habe stets Einigkeit geherrscht. Der Debitel-Chef habe jedoch bis zuletzt seine Zustimmung zur angebotenen Vergütung verweigert, obwohl "die Gesamtkonditionen im Vergleich zu seinem derzeitigen Vertrag deutlich aufgewertet wurden", betonte Spoerr in Reaktion auf einen Artikel des Focus vom heutigen Montag. In der kommenden Woche wolle der Aufsichtsratsvorsitzende Thoma ein weiteres Gespräch mit Oliver Steil führen – über die strategische Ausrichtung des Konzerns seien sich indessen beide Seiten grundsätzlich einig. (map)