Offboard-Navi mit Umsonst-Rufnummern
Die Offboard-Handy-Navigation Ö-Navi geht in die zweite Runde und enthält in der neuen Version ein Rufnummern-Verzeichnis, deren Anwahl den Nutzer keinen Cent kostet.
Die Offboard-Handy-Navigation Ö-Navi auf Java-Basis vom Telefonverzeichnis DasÖrtliche geht in die zweite Runde. Eine erste Beta-Version gewährt Einblick in die neuen Features.
Beispielsweise enthält die frische Version ein Rufnummern-Verzeichnis deren Anwahl den Nutzer – selbst per Handy – keinen Cent kostet. Bei den Einträgen handelt es sich beispielsweise um Rufnummern von Firmen, Hotels oder anderen Gewerbetreibenden, die sich kostenfrei anrufen lassen möchten. Die Datenbank soll bereits mehr als 500.000 Einträge umfassen. Darüber hinaus können Nutzer des kostenlosen Offboard-Navi-Programms wie schon in der Vorversion nach Privat-Adressen und -Telefonnummern suchen und sich auf Wunsch auch gleich dort hinführen lassen. Allein den Datentransfer im Mobilfunknetz zum Herunterladen von Kartenmaterial und Routinganweisungen muss der Handy-Nutzer selbst zahlen.
Des Weiteren lässt sich das Ö-Navi 2 um Plugin-Programme – sogenannte Zenlets – erweitern. Als Beispiel hierfür ist bereits eine Erweiterung vorinstalliert, die bei einem Unfall den Nutzer automatisch ortet und die Standort-Daten an die nächstgelegene Notrufzentrale sendet. Ebenso soll das Gerät auf Tastendruck die günstigsten Tankstellen in der Umgebung des Nutzers finden. Auch andere Programme, die beispielsweise das Wetter am Zielort ermitteln sind nach Angaben von DasÖrtliche denkbar. Ein Entwicklerkit hierfür hat der Hersteller bislang aber noch nicht freigegeben.
Neben den erwähnten Extras enthält das Ö-Navi 2 auch einen Staumelder und eine Point-of-Interest-Datenbank, spricht beim Navigieren Straßennamen aus und kann auf Wunsch den eigenen Standort an einen anderen Handy-Nutzer senden. Bislang hat der Hersteller die Applikation auf verschiedenen Handy-Modellen von RIM (Blackberry), Nokia und Sony Ericsson getestet. Bis zum Jahresende soll die Endversion fertig gestellt sein und dann auf möglichst vielen Java-fähigen Mobiltelefonen laufen. Bis dahin können Interessierte schon jetzt die Beta-Version kostenlos von der Website des Herstellers herunterladen und testen. (dal)