Kabel Deutschland unterwirft sich Vodafone

Die Aktionäre stimmten auf einer außerordentlichen Hauptversammlung dem mit Vodafone ausgehandelten Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag zu.

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Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland hat sich nach der Übernahme durch Vodafone endgültig aus der Unabhängigkeit verabschiedet. Die Aktionäre stimmten am gestrigen Donnerstag auf einer außerordentlichen Hauptversammlung in München dem zwischen den Unternehmen ausgehandelten Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag zu.

Da Vodafone bereits mehr als 76 Prozent der Anteile an dem Konzern hält, war die Abstimmung Formsache. Am Ende lag die Zustimmungsquote bei 99,99 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Kabel Deutschland ist nun an Weisungen der Mutter gebunden und muss seine Gewinne abführen. (anw)