Microsoft holt virtuell auf
Das Markforschungsunternehmen IDC liefert aktuelle Zahlen zur Virtualisierung.
Das Markforschungsunternehmen IDC lieferte aktuelle Zahlen Markt für Virtualisierungslösungen, die den Betrieb mehrerer unabhängiger Betriebssysteminstanzen auf einer Maschine ermöglichen. Im zweiten Quartal hat sich demnach das Wachstum ausgelieferter Lizenzen in diesem Marktsegment von 72 auf 53 Prozent (pro Jahr) verringert. Ähnliche Verhältnisse spiegeln auch die Server-Hardwareverkäufe wieder. Die Tendenz, dass sich das Wachstum verlangsamt, beobachtet IDC schon seit einem Jahr.
Für gewisses Aufsehen dürfte sorgen, wie groß laut den IDC-Zahlen bereits der Anteil Microsofts mit seinen Produkten ist. Die Redmonder brachten erst vor wenigen Monaten einen eigenen Hypervisor Hyper-V für ihren Windows Server 2008 auf den Markt. Zusammen mit dem Vorgänger Virtual Server bringt es Microsoft immerhin auf einen Marktanteil von 23 Prozent bei den aktuellen Verkäufen; VMware Server und ESX bringen es zusammen auf 44 Prozent. (ps)