IBM schaltet den Datenbank-Turbo ein
IBMs neue Datenbank-Engine solidDB soll Abfragen bis zu zehnmal schneller beantworten als herkömmliche Datenbanken.
IBMs neue Datenbank-Engine solidDB soll Abfragen bis zu zehnmal schneller beantworten als herkömmliche Datenbanken. Der Trick: Sämtliche Daten werden im Hauptspeicher des Servers gehalten und nicht wie üblich auf Festplatten gelagert. Einsatzgebiete sieht IBM in Industrien wie der Telekommunikation, Finanzdienstleistungen oder Ticket- und Reservierungssystemen, wo es darauf ankommt, Daten praktisch in Echtzeit unternehmensweit zur Verfügung zu haben.
Kunden können solidDB entweder als Stand-alone-System einsetzen oder als schnellen Cache mit den IBM-Datenbanksystemen DB2 oder Informix Dynamic Server zusammenarbeiten lassen. Produkte für alle drei Einsatz-Szenarien sollen ab dem 24. Juni verfügbar sein.
IBM hat die solidDB-Engine nicht selbst entwickelt. Sie stammt ursprĂĽnglich von dem finnisch-amerikanischen Unternehmen Solid Information Technology, das IBM Ende letzten Jahres ĂĽbernommen hatte. solidDB ist das erste Produkt dieser Firma, das IBM nun unter eigenem Namen anbietet. (hos)