Makrofotografie - Aufnahmepraxis

Ist man mit den technischen Grundlagen der Makrofotografie vertraut, kann man in die Praxis starten. Viele Makroaufnahmen entstehen nicht spontan wie ein Schnappschuss, sondern entwickeln sich nach und nach durch eine Kombination von Planung und Ausprobieren.

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Lesezeit: 15 Min.
Von
  • Björn K. Langlotz
Inhaltsverzeichnis

Wenn man sich für ein Motiv entschieden hat, betrachtet man es erst von allen Seiten und versucht dabei unterschiedliche Kamerapositionen. Immer wieder spannend sind besondere Perspektiven, etwa indem man sich auf Augenhöhe mit einer Pflanze begibt oder sich sogar unter das Motiv legt.

Beim genauen Betrachten ergeben sich weitere Fragen, deren Beantwortung bei der Bildkomposition helfen: Will man das Motiv vor einem homogenen Hintergrund freistellen oder soll die Umgebung mit ins Bild einfließen? Möchte ich das Motiv als Ganzes darstellen oder nur einen Ausschnitt betonen? Wie wirken sich Farben und Formen aus? Möchte ich Kontraste erzeugen wie etwa eine rote Mohnblüte vor einem grünen Hintergrund oder soll es lieber Ton in Ton sein?

Schließlich gilt es die Lichtverhältnisse zu kontrollieren. Vielleicht benötigt man noch einen Blitz oder Reflektor, um die Szene oder nur einzelne Details etwa bei Gegenlichtaufnahmen aufzuhellen. Blende und Belichtungszeit entscheiden schließlich über die Schärfentiefe und die Wirkung des Motivs. Anhand der drei konkreten Szenarien Blumenbeet, Schnittblumen im Heimstudio und Libellen in der freien Wildbahn zeigt dieser Teil unserer Makroreihe, wie man seine Ideen in die Praxis umsetzen kann. Wie wichtig es gerade bei Naturaufnahmen ist, sich mit dem Motiv selbst auseinanderzusetzen, wird bei der Libellenfotografie besonders deutlich. Ohne Wissen über Lebensweise und Verhalten der Tiere können kaum überragende Aufnahmen entstehen.

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