MWC

Ausprobiert: Stift-Tablet Tegra Note 7 von Nvidia

Das Nvidia Tegra Note 7 hat einen Stift, der ganz ohne spezielle Displaytechnik präzise und mit geringer Latenz arbeiten soll. Auf dem Testgerät in Barcelona zeigte er aber Schwächen.

vorlesen Druckansicht 10 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Achim Barczok

Auf dem Mobile World Congress präsentiert Nvidia die LTE-Version seines Stift-Tablets Tegra Note 7. Wir konnten es vor Ort ausprobieren. An sich ist es ein ziemlich langweiliges, klobiges 7-Zoll-Tablet mit Tegra-4-Prozessor, Stereolautsprechern und HD-Display. Die einzige Besonderheit: Im Slot auf der Seite steckt ein Eingabestift.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes Video (TargetVideo GmbH) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (TargetVideo GmbH) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Obwohl das Tablet über keine stiftoptimierte Displaytechnik wie das Galaxy Note 3 verfügt, ist der Stift präziser als ein gewöhnlicher Stylus, wie man ihn als Zubehör fürs iPad kennt. Nvidia hat die Software des Geräts so optimiert, dass sie zwischen dünner und dicker Stiftspitze unterscheidet. Außerdem kümmert sich ein Rechenkern der CPU ausschließlich um die Stifterkennung, was eine besonders niedrige Latenz ermöglichen soll. Im ersten Hands-on hing die gezeichnete Linie bei schnellen Bewegungen trotzdem bis zu 1 Zentimeter hinter der Stiftspitze her.

Genauso wie bei einem iPad-Stylus unterscheidet das Tablet aber nicht zwischen Stift und Hand, sodass das Auflegen der Handfläche die Eingabe beim Schreiben und Zeichnen blockiert. Nvidia liefert eine rudimentäre Mal- und eine Schreib-App mit. Der Stift funktioniert aber auch mit Apps aus dem Shop.

In den USA ist bereits die WLAN-Version verfügbar, in Westeuropa soll sie am 11. März in den Handel kommen. Als Partner in Deutschland nannte Nvidia unter anderem Gigabyte. Etwa einen Monat später soll die LTE-Version folgen. Euro-Preise gab das Unternehmen noch nicht bekannt, in den USA kostet die WLAN-Version 200, die LTE-Version 300 Euro. (acb)