Fotomarkt: Zubehör verliert, Bücher legen zu

Knapp 8 Millionen Fotobücher wurden 2013 verkauft, fast zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Der Rest des Fotomarktes verlor hingegen.

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  • Jobst-H. Kehrhahn

Fotobücher erfreuen sich hierzulande nach wie vor wachsender Beliebtheit. Das zeigen aktuelle Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung und des Photoindustrie-Verbandes. So wurden 2012 noch etwa 7,2 Millionen Fotobücher verkauft, 2013 waren es etwa 7,9 Millionen. Zum Vergleich: 2009 wollten die Deutschen nur etwa 5,2 Millionen der selbst gestalteten Bücher kaufen.

Abwärts ging es dagegen für Stative, Blitze und Taschen: Lediglich rund 770.000 Stative wanderten im vergangenen Jahr über die Ladentheke, 2012 waren es noch 800.000. Die Wertentwicklung blieb allerdings mit 35,5 Millionen Euro relativ stabil.

Dramatischer ist der Rückgang bei Fototaschen: Hier fanden lediglich 3,85 Millionen Stück einen neuen Besitzer, im Vorjahr waren es noch 4,6 Millionen – ein Minus von 16,3 Prozent. Der Fotoindustrie-Verband schiebt das hauptsächlich auf den "Absatzrückgang von geringzoomigen Kompaktkameras". Fototaschen für kompakte System- und Spiegelreflexkameras erfreuten sich unverändert hoher Nachfrage, so die Interessenvereinigung.

Siehe dazu auf heise Foto:

(keh)