Umsteigen statt Aussteigen: Linuxwochen kommen ins Wiener Rathaus

Mit Vorträgen, Workshops und Diskussionen zu Linux und freier Software locken die österreichischen Linuxwochen Interessierte vom 16. bis 18. April nach Wien.

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Die österreichischen Linuxwochen machen von Donnerstag bis Samstag Station in Wien. Schauplatz ist erstmals das Rathaus der Bundeshauptstadt. Unter dem Motto "Umsteigen statt Aussteigen"sind ein Messebereich und mehr als 60 Vorträge, Workshops und Diskussionen bei freiem Eintritt zugänglich.

Zu den Highlights zählt Wolf Rogners Bericht über den Einsatz von Linux und anderer Open-Source-Software im Bereich der kritischen IT-Infrastruktur der ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) wie etwa der Zug-Steuerung. Robert Eberl vom Mobilfunk- und Festnetzanbieter Mitacs (YouTalk, Platin Plus u.a.) wird darlegen, warum sein Unternehmen auf eine dreistellige Zahl von Linux- und Asterisk-Servern setzt.

Der Jurist Roman Heidinger wird in einem Workshop mit den Teilnehmern rechtliche Parameter der Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen in Form einer Arbeitsgemeinschaft erarbeiten. Friedrich Kofler von der Fachgruppe UBIT der Wirtschaftskammer Wien wird sich mit seinem Vortrag den nicht-technischen Kriterien einer Migration zu Linux und Open Source widmen.

Zu den weiteren in Wien erörterten Themen gehören beispielsweise Linux für Schulen, Linux auf Netbooks und Mobiltelefonen, Verschlüsselung und Unternehmsanwendungen ebenso wie hochverfügbare Cluster oder IT und Umweltschutz. In den kommenden Wochen werden die Linuxwochen noch die Landeshauptstädte Linz (23. und 24. April), Graz (25. April) und Eisenstadt (8. und 9. Mai) erreichen. (Daniel AJ Sokolov) / (akl)