Groupware und Bulletin-Board für Linux

Die Linux-Groupware Citadel 7.50 bringt neue Funktionen beim Webmailer mit, verbessert die Einrichtung des Spamfilters und soll insgesamt die Geschwindigkeit der Software steigern.

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Von
  • Reiko Kaps

(Bild: citadel.org)

Die Open-Source-Groupware Citadel für Linux ist in der Version 7.50 erschienen, die das Vorlagensystem von Citadels Web-Oberfläche Webcit verbessert und die Anzeige in der Mailbox-Übersicht durch den Einsatz von Javascript beschleunigt. Laut der Release-Note wurden die Dialoge zur Nachrichten-Anzeige und zum Erstellen neuer E-Mails überarbeitet. Citadels SpamAssassin-Schnittstelle haben die Entwickler um eine SPAM-Blockier- und Markierungssystem erweitert, das pro Citadel-Site einrichtbar ist. Citadel 7.50 untersucht Nachrichten auf Schadsoftware (via ClamAV) auch ohne einen laufenden SpamAssassin. Laut der Entwickler enthält Citadel 7.5 einige Hundert weitere Fehlerkorrekturen sowie Verbesserungen, die insgesamt die Geschwindigkeit erhöhen und das Benutzerinterface verbessern.

Citadel besteht aus eine SMTP-, POP3- und IMAP-Server, der Mail per Sieve filtern kann. Die Software stellt Diskussionsforen, Kalender, Adressbücher, Aufgabenverwaltung, Instant-Messaging und einen Webmailer (Webcit) bereit. Viele dieser Funktionen lassen sich über GroupDAV abfragen. Die Software Citadel stammt von einem Bulletin-Board-System ab, das bereits 1987 entwickelt wurde. Die Software findet sich in vielen Linux-Distributionen, allerdings nicht immer in der aktuellen Version. Eine Web-Seite beschreibt jedoch die Installation per Hand. (rek)