SES mit GewinneinbuĂźen

Der Luxemburger Satllitenbetreiber hat im dritten Quartal 103 Millionen Euro in schwarzen Zahlen geschreiben. Das sind 26 Prozent weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahres.

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Der weltweit fĂĽhrende Luxemburger Satellitenbetreiber SES hat im dritten Quartal dieses Jahres GewinneinbuĂźen hinnehmen mĂĽssen. Der Nettogewinn sank um 26,2 Prozent gegenĂĽber dem Vorjahresquartal auf 103 Millionen Euro. Der Umsatz blieb laut Mitteilung (PDF-Datei) mit 406,4 Millionen Euro eine halbe Million Euro unter dem Vorjahresniveau. Die Finanzierungsaufwendungen stiegen wegen nicht vorhandener Wechselkursgewinne von 7,8 Millionen auf 54,7 Millionen Euro an. FĂĽr die ersten neun Monate des Jahres lag der Nettogewinn mit 338,8 Millionen Euro um 2,4 Prozent unter dem Vorjahreswert.

SES-Chef Romain Bausch betonte, im "herausfordernden Kreditmarktumfeld" stehe "unsere Refinanzierung auf gesunden Beinen". SES könne in den kommenden Monaten allen Anforderungen "optimal nachkommen". SES überträgt mit seinen Satelliten Astra und Sirius allein in Europa rund 2300 Fernseh- und Radioprogramme. SES steigerte die genutzte Gesamtkapazität zwischen dem 30. Juni 2008 und dem 30. September 2008 von 820 auf 821 Transponder. Die Nutzungsrate der Satellitenflotte betrug unverändert 77,6 Prozent. (anw)