Videosharing-App Vine verbietet Pornos
Nutzer von Twitters Videosharing-App können ab sofort gesperrt werden, wenn sie Filme posten, in denen Menschen kopulieren.
Twitter hat die Regeln für seine Videosharing-App Vine geändert. Künftig dürfen die Nutzer dort keine pornografischen Filme mehr teilen, heißt es in einer Mitteilung. "Wir haben kein Problem mit explizit sexuellen Inhalten im Internet", heißt es dort, "wir wollen nur nicht die Quelle dafür sein."
Bisher wurden Nutzer der mobilen App, von denen pornografische Filme stammten, von Vine lediglich aufgefordert, diese zu entfernen. KĂĽnftig kann ihr Account nach den neuen Regeln gesperrt werden.
Die Sanktionen greifen, wenn ein Film einen Geschlechtsakt zeigt oder darstellt, wie Sex-Spielzeug benutzt wird. Dazu kommen "sexuell provokativ" dargestellte Nacktheit, erregte Geschlechtsorgane, auch wenn sie von Kleidung bedeckt sind, und pornografische Animationsfilme wie zum Beispiel Hentai. Dargestellt werden dürfen hingegen nackte Personen in "natürlichen" oder "dokumentarischen" Zusammenhängen, zum Beispiel Protestkundgebungen mit nackten Menschen, ein Nacktmodell in einem Kunstseminar oder eine Frau, die ihr Kleinkind stillt. (anw)