Stadtweites vermaschtes WLAN-Forschungsnetz

WiFi im Auto rückt näher: In Wolfsburg wurde ein vermaschtes stadtweites WLAN in Betrieb genommen.

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Von
  • Axel Urbanski

Mit 50 Netzzugangspunkten verfügt Wolfsburg seit dem 29. Oktober über eines der größten zusammenhängenden vermaschten WLAN-Forschungsnetze. Das Projekt Wireless-Wolfsburg arbeitet mit 54-MBit-WLAN-Accesspoints und ist vermascht. Das Netz ist durch Hand-over roamingfähig. Es wird im Rahmen der internationalen Zulieferbörse (IZB) vorgestellt, die noch bis zum 31. Oktober in Wolfsburg stattfindet. Der Zugang erfolgt über ein Portal. Als Inhalt findet sich ein Veranstaltungskalender, ein aktueller minutengenauer Busfahrplan, touristische Informationen und ein Rabattsystem. Derzeit wird es als Forschungsnetz betrieben und soll 2009 in den Normalbetrieb übergehen. Dann soll auch der derzeit auf Forschungszwecke beschränkte Internetzugang für die Allgemeinheit geöffnet werden.

Unter dem Titel auto@web zeigt die Volkswagen-Forschung auf der IZB ein Fahrzeug, in dem der Internetzugang in die Navigation integriert und das Fahrzeug aus dem Portal erreichbar ist. Es lassen sich Standort und Fahrzeugzustand einsehen und das Infotainment beeinflussen. So können Unternehmen zukünftig beispielsweise den Ladezustand seiner Elektrofahrzeuge ablesen. Grundlage ist eine Portalsoftware mit offenen Schnittstellen, die sich durch weitere Applikationen ergänzen lässt. Deren Öffnung für eine größere Entwicklungsgemeinschaft ist in Planung. (Axel Urbanski) / (js)