IP-Netz über Telefonkabel
Der von Kraftcom vertriebene ADSL-Server (DSLAM) baut über analoge Telefonleitungen IP-Netze zu ADSL2+-Modems auf, die bis zu 24 MBit/s empfangen können.
Die von Kraftcom vertriebenen ADSL2+-Modems übertragen über herkömmliche analoge Telefonleitungen Daten mit bis zu 24 MBit/s in Empfangsrichtung und 1 MBit/s in Senderichtung. Die Modems benötigen als Endstelle einen ADSL-Server (DSLAM), der bis sechs Kilometer weit entfernt stehen kann. Derartige Netze eignen sich besonders dann, wenn bereits eine analoge Telefonverkabelung vorhanden ist – wie beispielsweise in Hotels oder in Häuserblocks, in denen eine Glasfaser-Internetanbindungen über das Kupferkabel weitergereicht werden soll.
Das ADSL2+-Modem TA2-E1 besitzt eine Fast-Ethernet-Schnittstelle und einen RJ-11-Port für die ADSL-Verbindung. Es unterstützt PPPoE, PPP over ATM, ADSL, ADSL 2 sowie ADSL 2+ (Annex A). Auf Wunsch arbeitet es auch als Router, der sich über eine Browser-Oberfläche einrichten lässt.
Der ADSL-Server TA2-S24 kann bis zu 24 ADSL-Verbindungen vermitteln und baut über zwei Gigabit-Ethernet-Ports Verbindungen ins Internet auf. Über eine zusätzliche Gigabit-Ethernet und eine serielle Schnittstelle (RS232) lässt sich das Gerät per SNMP, über eine Kommandozeile oder ein Windows-Programm verwalten. Für den Anschluss der ADSL-Leitungen steht eine RJ-21/Telco-50-Schnittstelle bereit. Eine zweite verbindet den Server mit einer Telefonanlage, falls parallel zu ADSL Telefongespräche über die Leitungen laufen.
Das ADSL2+-Modem TA2-E1 kostet rund 52 Euro, der Preis des ADSL-Server TA2-S24 liegt bei knapp 1920 Euro. (rek)