Smart-Home-Hersteller wollen Standards setzen
Der Chiphersteller Intel tritt der EEBus-Initiative bei, die eine Standardisierung von Smart-Home- und Smart-Energy-Anwendungen anstrebt. Bislang herrscht in der Branche eher proprietärer Wildwuchs.
Der Chip-Hersteller Intel tritt der EEBus-Initiative bei und will diese bei der Entwicklung von Smart-Home- und Smart-Energy-Anwendungen unterstützen. Ziel der Initative ist, bestehende Kommunikationsstandards und -geräte der Hausautomationstechnik miteinander zu vernetzen. Das ist unter anderem die Grundlage für sogenannte Smart Grids, in denen beispielsweise der Stromverbrauch gezielt in Perioden mit Erzeugerüberschüssen verlegt wird. Mitglieder der Initative sind unter anderem Gerätehersteller, Kommunikationsunternehmen und Energieversorger.
Die EEBus-Initative und elf weitere Verbände und Organisationen wollen Deutschland zum "Leitmarkt für Smart Home" machen. Den Erfolg soll ein "offenes und auf allgemein akzeptierten Normen aufbauendes Vernetzungskonzept" sicherstellen, verkündeten sie in einer gemeinsamen Erklärung gegenüber dem Bundeswirtschaftsministerium. Bislang herrscht in der Branche eher proprietärer Wildwuchs; Geräte verschiedener Hersteller und Systeme können bislang üblicherweise gar nicht miteinander kommunizieren. (uma)