Microsoft investiert 60 Millionen Dollar in Südkorea
Während seines Besuchs in Seoul hat Microsoft-Chef Steve Ballmer eine Investitionsvereinbarung mit der Behörde zur Förderung der Software-Industrie unterzeichnet. Außerdem will der US-Konzern mit LGE auf dem Gebiet der mobilen Konvergenz zusammenarbeiten.
Der Softwarekonzern Microsoft will in den nächsten drei Jahren 60 Millionen US-Dollar in die südkoreanische Software-Industrie investieren. Die Pläne teilte Microsoft-Chef Steve Ballmer heute dem Präsidenten des ostasiatischen Landes, Lee Myung Bak, bei einem Treffen in Seoul mit. Das US-Unternehmen wolle die Investitionen auf die Förderung von Software-Entwicklern sowie neuen Unternehmen in der Branche konzentrieren, wurde Ballmer von Lees Büro zitiert. Auch wolle Microsoft die Unternehmen bei deren Vorstößen ins Ausland unterstützen.
Vor seinem Treffen mit Lee unterzeichnete Ballmer eine entsprechende Investitionsvereinbarung mit der koreanischen Behörde zur Förderung der Software-Industrie. Südkorea wolle die Software-Industrie zu einem Wachstumsmotor für die Wirtschaft des Landes machen, teilte das Präsidialamt in Seoul mit. Deshalb habe sich die Regierung für Partnerschaften zwischen koreanischen und ausländischen Software-Firmen stark gemacht.
Während seines Aufenthalts in Südkorea hat Ballmer außerdem mit Yong Nam, CEO von LG Electronics (LGE), eine Absichtserklärung für ein gemeinsames strategisches Vorgehen auf dem Feld der mobilen Konvergenz unterzeichnet. Die beiden Unternehmen planen, mobile Geräte gemeinsam zu entwickeln, zu vermarkten und Dienstleistungen anzubieten. Leitende Manager beider Unternehmen wollen sich jährlich für weitere Absprachen ihrer gemeinsamen Strategie treffen. (anw)