Interesse an Ypsilanti-Debakel bringt hr-Webseiten zum Absturz

Nachdem vier SPD-Abgeordnete des hessischen Landtags erklärt haben, morgen Andrea Ypsilanti nicht zur neuen Ministerpräsidentin zu wählen, ist der Online-Auftritt des Hessischen Rundfunks durch den Ansturm der Besucher zusammengebrochen.

vorlesen Druckansicht 1218 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Die große Neugier nach Informationen um die gescheiterte Regierungsbildung von Hessens SPD-Chefin Andrea Ypsilanti hat die Internetpräsenz des Hessischen Rundfunks zusammenbrechen lassen. "Wegen des außergewöhnlichen Interesses an den jüngsten Ereignissen in Hessen kommt es zu technischen Problemen bei der Auslieferung unserer Seiten", ist heute bei vielen Zugriffsversuchen als Einziges unter hr-online.de zu lesen. Auch andere Bereiche des hr-Angebotes waren über Stunden nicht verfügbar. "Wir arbeiten daran und hoffen, dass das Angebot in Kürze wieder erreichbar ist."

Die vier SPD-Abgeordneten im Hessischen Landtag, Jürgen Walter, Dagmar Metzger, Silke Tesch und Carmen Everts, haben überraschend am heutigen Montag erklärt, dass sie morgen nicht für Ypsilanti als hessische Ministerpräsidentin stimmen wollen. Diese hatte vorgehabt, in einer Koalition mit den Grünen in einer von der Linkspartei tolerierten Minderheitsregierung den bisherigen Ministerpräsidenten Roland Koch abzulösen. Die vier Abgeordneten erklärten heute in einer Pressekonferenz ihre Beweggründe dafür, diese Konstruktion nicht unterstützen zu können.

Siehe dazu in Telepolis:

(anw)