Kongressprogramm von Open Source Meets Business 2009 steht
Einer der Programmpunkte des Kongresses im Januar ist das SAP-spezifische "Ă–kosystem" und die Position der Open-Source-Gemeinde darin.
Das Programm von "Open Source Meets Business 2009" ist fertig geplant und seit heute online. Die vierte Auflage des Kongresses für IT-Entscheider, der vom 27. bis 29. Januar 2009 in Nürnberg stattfindet, umfasst 14 Keynotes, 96 Projekt- und Anwendervorträge, eine Podiumsdiskussion und 3 Workshops. Außerdem wird zum zweiten Mal – in Zusammenarbeit mit der Open Source Business Foundation – der Open Source Business Award verliehen, dieses Mal dotiert mit insgesamt 78.000 Euro für innovative Business-Pläne, die zu wesentlichen Teilen auf Open Source basieren.
Nachdem 2008 die Position von Microsoft zu Open Source einen Programmkern ausmachte, steht im nächsten Jahr die Frage im Mittelpunkt, wie SAP die Open Source in seine Geschäftsstrategie einbaut. Mark Yolton vom SAP Community Network will das SAP-spezifische "Ökosystem" und die Position der Open-Source-Gemeinde darin im Rahmen einer Keynote erläutern und sich einer Podiumsdiskussion stellen. Kontinuität verzeichnet das Programm hinsichtlich der Open-Source-Foundations: Nach Eclipse und Apache in den Vorjahren wird 2009 die Mozilla Foundation – in Person von John Lilly, CEO der Mozilla Corp. – über den Brückenschlag zwischen entwicklerischer Basisdemokratie und Gewinnstreben im Softwaremarkt sprechen. Und im Enterprise Summit wird Michael Müller-Wünsch, Zentraleuropa-CIO des Logistikers Ceva, erläutern, wie er den Einsatz von Open-Source-Software als Bestandteil der IT-Strategie seines Unternehmens etabliert hat.
Auf großes Interesse dürfte auch stoßen, wenn Ingo Schwarzer von DB Systems eine Bilanz von drei Jahren Open-Source-Einsatz bei der Bahn zieht, Erich Ehbauer von Apollo Optik eine Rückschau auf bereits sechs Jahre Open Source in den Filialsystemen zurückblickt und Arjan Bolwerk vom Philips-Halbleiter-Spinoff NXP Semiconductors Gründe und Verlauf der Ablösung von Lotus Notes durch eine Open Source-Lösung darlegt.
Im Rahmen des "Investment Summit" am ersten Kongresstag wird heise Open die Ergebnisse einer Studie über den Einsatz von Open-Source-Software in deuschen Unternehmen präsentieren. Eine Online-Umfrage als Grundlage dieser Studie läuft seit dem 29. Oktober auf den Servern des Heise-Kooperationspartners Wilken.
Der Eintritt zum Kongress kostet 680 Euro plus Mehrwertsteuer für einen Tag, 1180 für zwei und 1580 Euro für alle drei Tage. Durch eine Reihe von Rabatt-Optionen (darunter ein Frühbucherrabatt, der bis zum 10. Dezember gilt) lassen sich die Preise jedoch bis auf die Hälfte dieser Listenpreise senken. Details sind der Webseite auf Heise Events zu entnehmen. Dort können Teilnehmer auch ihr individuelles Kongressprogramm zusammenstellen. (Heinrich Seeger) / (anw)